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... und schon ist Valentinstag! 19 Feb

…. und schon ist Valentinstag!

Nun eilen wir doch mit eiligen Schritten dem Frühjahr entgegen! Als die „Schulkinder“ des Kindergartens Ende Januar bei uns waren und wir generationenübergreifend Schneeflöckchen gefilzt haben, schien Schnee eher eine ferne Erinnerung zu sein. Nun war er diese Woche doch kurz einmal zu sehen, aber er blieb ja gar nicht über Nacht, um bewundert zu werden.

Filzen war übrigens für uns alle neu und es war interessant zu sehen, wie wenig Berührungsängste die Kinder hatten, etwas Neues auszuprobieren und sich die Finger nass und seifig zu machen. Unsere Gäste waren da anfänglich etwas zurückhaltender, aber das eifrige Tun an den Tischen sorgte dann doch dafür, die Bedenken, man sei „zu alt“ dafür, über Bord zu werfen und eifrig mitzufilzen. Dabei wurden Erinnerungen darüber ausgetauscht, welche Kunstblumen es früher gab und wie (teilweise in kompliziertester Handwerkstechnik) diese hergestellt wurden.

Die fertigen und eingetopften Schneeglöckchen wurden aufgeteilt und nun wohnen ein paar filzige Exemplare auf unseren Fensterbänken und ihre Artgenossen schmücken den Kindergarten.

Auch im Januar haben wir versucht den Winter mit knisterndem Feuer zu vertreiben: Ein Stockbrot über dem Terrassenfeuer gegrillt und dazu ein paar fröhliche Liedchen angestimmt sollte dabei helfen. Leider war es an dem ansonsten wettermäßig freundlichen Nachmittag sehr windig, so dass es uns doch schnell wieder ins Café Klönschnack zurückgetrieben hat. Das Singen üben war aber sowieso sinnvoll, da ein paar Tage später auch der Ahauser Singkreis mit uns viele bekannte und oft auch fast vergessene Lieder wieder neu hat aufleben lassen. Und die tatkräftige Frau Kock hat uns in der Atempause traurige wie lebendige Wintergeschichten vorgetragen.

Und was gehört im Winter im hohen Norden dazu: Eine Kohltour! Auch wenn die Laufstrecke nicht weit war, so hatten doch alle viel Spaß an den Spielen und es gab sogar fruchtigen „Schnaps“ aus der Bollerwagen-Bar! Zurück in der Olen School gab es dann auch ein komplettes Grünkohlmenü, was allen gut geschmeckt hat!

Einen weiteren Wunsch, der in der Vorweihnachtszeit geäußert wurde, haben wir letzte Woche endlich umgesetzt: Wir sind zum „Shopping“ zu Dodenhof gefahren … oder auch zum -wie eine unserer Gäste ausdrückte- „people watching“.

Da einige gar nicht so lauffreudig oder -fähig sind und das gemütliche Café im Eingangsbereich auch sehr einladend ist, haben wir uns dann auch eben jenem gewidmet: Leute beobachten. Die meisten Gäste sind jedoch in Begleitung in die zahlreichen Shops gegangen – für manch einen tat sich hier wohl eine fast fremde Wunderwelt auf. Entsprechend erschöpft ging es „nach Hause“, wo eine stärkende Mahlzeit und ein kleiner Mittagsschlaf für neue Kräfte sorgte.

Zum Valentinstag haben wir die Woche dann auch unter dieses Motto gestellt und nach anfänglichen Ausreden, „nicht kreativ“ zu sein, haben doch alle ein kleines Kunstwerk geschaffen, entweder für sich oder zum Verschenken. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel handwerkliches und kreatives Potential in unseren Gästen schlummert – die Bilder sprechen für sich!

Unsere Küchenfee Leca, die wohl jedem Gast am meisten ans Herz gewachsen ist, hat für alle bezaubernde Herz-Cupcakes gebacken – es war also ein ganz „herzige“ Woche – und stürmisch noch dazu! Sturm Sabine hat mehrfach unsere Gartendekoration umgeworfen – dennoch konnten wir aufgrund der doch lauen Temperaturen ein paar Mal in der geschützten Ecke der Terrasse sitzen und ein paar Minuten Vitamin D tanken.

Das neue Jahr ist da! 10 Jan

Der erste Tagespflege-Tag im Neuen Jahr wartete gleich mit einem traumhaft schönen Sonnenaufgang auf. Inzwischen haben wir auch schon zwei Eichhörnchen, die sich gern am Winterfutter im Vogelhäuschen bedienen. Leider ist es uns noch nicht gelungen, beide aufs Foto zu bannen.

Unsere Zweige vom Barbaratag (4.Dezember) sind tatsächlich aufgeblüht – die Forsythien und Magnolien am Tag vor Heiligabend; die Kirschzweiglein erfreuen uns jetzt im neuen Jahr mit zarten Blüten.

Am Tag der Heiligen Drei Könige haben wir dann mit ein bißchen Wehmut allen Weihnachtsschmuck entfernt – plötzlich blitzt und blinkt es nicht mehr heimelig, so müssen jetzt also neue Ideen und fleißige Hände her, um ein bisschen Schwung Richtung Frühjahr einziehen zu lassen. Ein paar Lichterketten, Farbe und Eierkartons werden uns dabei helfen.

Da aber die orthodoxen Katholiken zum Teil erst am 7.Januar das Weihnachtsfest begehen, hat uns unsere Leca ihre wunderschöne Lieblingsweihnachtstorte gebacken. Wie üblich schmeckt sie traumhaft!

Für uns geht’s also mit Schwung ins Neue Jahr, es macht Spaß zu spüren, dass es jeden Tag ein bisschen früher hell wird und wir haben in 2020 soviel vor, dass wir unsere zahlreichen Vorhaben noch in den Kalender einpassen müssen. Dazu an dieser Stelle bald mehr!

Ereignisreiche Adventszeit 20 Dez

Die Vorfreude auf Weihnachten hat unsere Gäste und unser Team fest im Griff und so gab es zahlreiche Gelegenheiten, sich zu betätigen und zu genießen! Zum 1. Adventssonntag war -wie von Zauberhand- alles festlich geschmückt und gemütlich erleuchtet, so dass wir am 4.12. im Rahmen des Adventskalenders viele Interessierte in unserer „Weihnachtsschule“ begrüßen durften. Wir haben gemeinsam gesungen, es wurden Geschichten vorgelesen und anschließend unsere selbstgebackenen Kekse probiert und Punsch getrunken.

Auch kam uns in dieser Woche noch der Singkreis Ahausen besuchen und so wurde aus vielen Kehlen und oft auswendig ein schönes Repertoire an Advents- und Weihnachtsliedern gesungen.

In der zweiten Adventswoche hatten wir Besuch von einer Gruppe Vorschulkindern des Ahauser Kindergartens – es wurde gemeinsam gebacken, gesungen und vorgelesen. Alle waren aufgeschlossen und konzentriert – für alle eine Bereicherung!  Ein weiterer Besuch ist schon in Planung – wir freuen uns auf den Austausch von „Jung und Alt“.

Am Abend hatten wir dann unser großes Weihnachtsessen für Gäste und Angehörige – Suppe, Wild, Beilagen, Nachspeise – alles hausgemacht in unserer Küche. Die Tische waren überaus prächtig geschmückt und wurden vielfach bewundert!  

In der dritten Adventswoche war der Höhepunkt wohl der Besuch des Verdener Weihnachtsmarktes – bei frühlingshaften Temperaturen und trockenem Wetter schmeckte das Schmalzgebäck und der Winterapfelpunsch trotzdem!

Zwischendurch entstanden viele zauberhafte Kunstwerke, sei es Gebäck, der Adventskalender für alle oder auch zahlreiche Adventskränze und – gestecke, die jetzt duftend in den Räumen der Ole School stehen und natürlich auch mit nach Hause genommen wurden.

In den letzten beiden Tagen haben wir es dann besinnlicher angehen lassen – auch so durfte dann auch mal ein Weihnachtsklassiker auf der Leinwand geschaut werden: „Sissi“ fand allgemeinen Zuspruch und erinnerte an frühere Zeiten. Da heutzutage im Kino aber das Popcorn nicht fehlen darf, gab es dieses also auch bei uns – mit Apfelpunsch.  

Barbara Tag 4.12., lebendiger Adventskalender in der Ole School 05 Dez

Erstmals sind wir die Ole School auch dabei, beim lebendigen Adventskalender, viele sind unserer Einladung gefolgt und sind erschienen bei uns. Unser Thema haben wir dem heutigen Tage angepasst an den Barbara Tag.

Danach gab es lecker selbstgebackene Keckse der Gäste in den letzten Tagen und leckeren Apfelpunsch und Glühwein, womit wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen haben.

Unser Text dazu:

Die Legende erzählt von einer schönen, klugen Jungfrau Barbara aus Smyrna, an der Westküste der Türkei in der Ägäis (heisst heute Izmir). Als Dioskuros erfuhr, dass seine Tochter Barbara Christin geworden war, lieferte er sie im Jahr 306 der Christenverfolgung aus: Als Barbara hingerichtet wird blüht ein Zweig auf, der sich in ihrem Gewand verfangen hatte. Daher kommt die Legende und die Tradition der Barbarazweige: Mitten im saukalten, früher oft tödlichen Winter bricht Hoffnung auf. Das ist ein schönes Symbol für Advent und Weihnachten: Gott kommt dann, wenn es nach menschlichem Ermessen keinesfalls zu erwarten ist. Daran erinnert uns der Zweig.

So geben wir Euch heute Abend einen Zweig mit, den ihr ins Wasser stellen könnt in der warmen Stube. Wenn alles klappt könnten dann an den Tagen um Weihnachten am Zweig Blüten erscheinen. Und das ist dann Euer Zeichen: In der kältesten und dunkelsten Zeit des Jahres ein Zeichen des aufbrechenden Lebens. So ist Gott, er kommt ins Dunkle. Er wird Mensch, wo er obwohl wir als Mitmenschen nicht immer so einladend sind.

Auch Martin Luther predigte darüber: Die Blüten „zeigen nicht den Winter an, dass es frieren, schneien und kalt werden soll, sondern sie zeigen die fröhliche Zeit an ... So sollt auch ihr, sagt Christus, wenn ihr diese Zeichen seht, fest der Meinung sein, dass die Zeit eurer Erlösung da ist."

Also: Nehmt nachher den Zweig zum Hoffnungs-Zeichen mit: Stellt ihn ins Wasser, wartet geduldig, Ihr könnt das, was kommt nicht beschleunigen: Wenn ihr den Zweig auf die Heizung stellt, damit er vielleicht durch mehr Wärme viel früher blüht, dann geht er wahrscheinliche ein. Also bleibt geduldig im Advent! Aber lasst Euch auch die Hoffnung nicht nehmen. Der Zweig als Zeichen der Hoffnung hilft Euch glauben: Auch wenn es schlimmer zu werden scheint: Gott kommt und bringt Licht und Leben, auch wenn die Welt nicht danach aussieht.

Und der Zweig kann auch ein Vorbild für Euch werden: Er ist erst mal nur ein dürres Stück von einem Baum, könnte ein Teil eines Besens sein. Nicht sehr eindrucksvoll – vielleicht wie wir?

Aber so wie der Zweig, so kommen wir Christen zu anderen: Zum Kaffee bei Nachbars, in der Schule, beim Besuch im Krankenhaus oder Altenheim, da, wo ihr arbeitet… Da gehen wir Christen hin. Nicht, weil wir so klasse aussehen oder so gut riechen oder sonst wie toll sind: da gehen wir hin, und hoffen darauf, dass Gottes Geist uns zum Blühen bringt! : Wir bringen dort, wo es Dunkel und Kalt ist Hoffnung: Ein tröstendes Wort, einen schönen Gruß vom Herrn der Welt, eine Umarmung, die stärkt und tröstet…Ein Zeichen der Liebe, die wir weitergeben. Wir geben einfach weiter, was Gott uns schenkt. So kann es also sein, dass wir uns vorkommen, wie ein formloser Ast, aber in uns steckt das Wunder der Liebe Gottes! Und die Leute erleben es, wie ein Blumenstrauss der Liebe Gottes. So könnt ihr den Zweig auch als Zeichen der Ermutigung nehmen: Nehmt den Zweig als Zeichen: Dort wo es hoffnungslos finster scheint, könntet ihr der Zweig mit der Blüte sein: Ein Aufblühen der Hoffnung kommt durch Euch zu anderen Menschen!

Nehmt also nachher den Zweig mit, wässert ihn, lernt geduldig sein, und seht am Zweig, dass bei Gott auch ein unansehnliches Stück Reisigbesen durchaus in der Lage ist, Licht und Leben im Dunkel anderer Menschen aufblühen zu lassen!

In diesem Sinne, gesegneten Advent!

In der Weihnachtsbäckerei… 05 Dez

In der Vorweihnachtszeit dürfen die selbstgebackenen Kekse natürlich nicht fehlen.

Somit funktionierten wir unsere Wohnküche zur Weihnachtsbäckerei um. Ein leckerer Duft von frisch gebackenen Keksen zog durch unsere Räume der Tagespflege. Geplant war ursprünglich mit den Kindern des Kindergartens Ahausen gemeinsam Kekse zu backen, doch leider sagten diese kurzfristig krankheitsbedingt ab. Somit ließen wir uns nicht aufhalten und backten kurzerhand allein die Kekse. Doch leider schafften es nicht alle in Keksdose … ?

Adventsvorbereitungen 29 Nov

Die Adventsvorbereitungen laufen bei allen auf Hochtouren und alle helfen mit :o)

Tagespflege – nie langweilig! 22 Nov

In den zwei Monaten unseres Bestehens sind schon viele schöne Bilder während unserer Aktivitäten entstanden, die wir an dieser Stelle gern einmal präsentieren möchten. Sei es bei Geburtstagen, beim Besuch im Kuhstall, Erntefest, beim Basteln von Laternen und Oktoberfestdekoration, beim Malen von Kirchenfenstern.

Laternen basteln 14 Nov

November ist Laternenzeit, denn was ist schöner, als mit bunten freundlichen Lichtern die doch schon trüben und kalten Tage zu erhellen.
Da wird fleißig geklebt und ausgeschnitten und in erstaunlich kurzer Zeit entstehen viele schöne Lichter.

 

Zum Laternen- oder Martinsfest gehören altbekannte Lieder: Manche Laternen“schlager“ schaffen wir sogar spontan ganz ohne unser Textheftchen. Den Rest üben wir gemeinsam, denn diese Woche steht unter dem Motto Sankt Martin. Die Gäste berichten davon, wie das Martinsfest früher war und erinnern sich vor allem auch daran, dass man zuletzt gern mit den Enkelkindern „Laterne laufen“ war.
Ein weiterer Höhepunkt der Woche ist das Backen von Weckmännern – eine ganze Schar Weckmänner ist unter den fleißigen Händen unserer Gäste entstanden.

Wiesn-Gaudi in Ahausen 07 Nov

Ein eigenes kleines „Oktoberfest für „Dahoamgebliebene“ mit den Tagesgästen zu feiern, war die Idee des Pflege- und Betreuungsteams der Tagespflege „Ole School“. Und so wurde schon Tage zuvor durch die Senioren fleißig an der stilechten Dekoration gebastelt – Brezel, Herzen und Girlanden entstanden mit viel Liebe und Konzentration. Am nächsten Morgen war dann die Überraschung groß, als die Gruppe die Räumlichkeiten betrat und die von fleißigen Mitarbeitern -zünftig in Dirndl und Lederhose- heimlich geschmückte Wohnküche schon zum Frühstück Festzelt-Atmosphäre versprach. Auch das Café Klönschnack war echt bayrisch dekoriert und wurde am Vormittag für zahlreiche Spiele genutzt: Dosenwerfen, Schlager-Rätsel, Losbude und Dartspiel luden zum Mitmachen ein. Natürlich wurden die Spiele untermalt von traditionellen Wiesn-Hits, so dass die fröhliche Stimmung dann auch zu durstigen Kehlen und hungrigen Mägen führte. Natürlich gibt es in der Festwoche auch passende kulinarische Schmankerl: Mini-Haxn mit Knödl und Kraut, alkoholfreies Radler und Bratwurst, um nur einige Köstlichkeiten zu nennen, die die Köchin der „Ole School“ liebevoll zubereitet hat.

Nur zur Kaffeezeit, da bleiben die Senioren trotz Festwoche auch mal gern ganz norddeutsch: Da darf es auch ofenfrischer Bodderkoken sein!

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